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Panikmache durch eine Schrottstudie

Auf Frühstück zu verzichten könnte Diabetes-Gefahr erhöhen - titelte die Ärztezeitung.

 

Und da bekannlich meist nur Überschriften gelesen werden und nicht die Originalstudie, wird diese falsche Botschaft schnell weiterverbreitet befürchten wir.

Wir fordern: Hört endlich auf mit diesen nichtssagenden sogenannten Belegen, die nur dazu dienen Schlagzeilen zu produzieren und damit die Verbraucher verunsichern und - schlimmer noch - die wahre Wissenschaft zu diskreditieren:

 

1) Menschen geben retrospektiv nur sehr ungenaue und quantitativ unpräzise Antworten (überlegen Sie mal, was genau sie vorgestern gegessen haben!). Somit ist es nahezu unmöglich vorher zu sagen, was sie zukünftig essen werden.

 

2) Der BMI hat (wenn überhaupt) nur eine Aussagekraft, wenn man das viszeral Fett (waiste-to-hip-Ratio) mit einbezieht und somit das Risikoprofil für ein metabolisches Syndrom erhebt.

 

3) Hinzu kommt - Rechnerei hin oder her - das es ein Korrelationsstudie ist und somit NICHTS beweisen kann.

Aber wie sooft werden die Menschen die Überschrift lesen, nicht die Studie!

Quelle: Ärztezeitung